Empfindsame Gemüter seien gewarnt:

In diesen elf unheimlichen Geschichten geht es nicht ganz mit rechten Dingen zu. Vom Leibhaftigen, der alle drei Jahrhunderte auf die Erde kommt, und von Missetätern, die nach dem Tode noch ihr Unwesen treiben, wird hier berichtet. Vom Gevatter Tod, dem man ein Schnippchen schlagen will, und von Wundern, die der liebe Herrgott vor den Augen eines Ungläubigen vollbringt, wird die Rede sein. Ganz zu schweigen von den Frauenzimmerm, die den Teufel im Leib haben, die Männer verhexen und sie gar ins Verderben stürzen.

Spannend und unterhaltsam schildern zehn der besten ungarischen Erzähler aus rund einem Jahrhundert seltsame Begebenheiten aus einem alten Schloß, furchteinflößende mitternächtliche Erscheinungen, merkwürdige Begegnungen im Diesseits und Jenseits. Doch keine Bange, lieber Leser, nicht selten erweist sich am Ende, daß es mit dem rätselhaften Spuk eine höchst irdische Bewandtnis hat. Sollte Ihnen dennoch das eine oder andere Vorkommnis einen Schauer über den Rücken jagen, denken Sie bitte an Beelzebubs weise Erkenntnis, „daß die Menschen nur an das glauben, was sie nicht sehen“.

Der Teufel in Budapest

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