Die Darstellung über die Literatur Ungarns, von Wissenschaftlern des Landes erarbeitet, beschreibt mit einer Einleitung zur allgemeinen literarischen Entwicklung sowie vierzig Schriftstellerporträts und einer Erörterung jüngster Tendenzen ihren Weg seit 1945.

Galt das Hauptaugenmerk der ungarischen Literatur nach der Befreiung zunächst der Abrechnung mit der eigenen Geschichte und den Problemen des Aufbaus einer neuen, sozialistischen Gesellschaft, so verstärkte sich seit den sechziger Jahren das Verlangen nach der Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit und einer literarischen Analyse des sozialistischen Alltags. Es entstand ein vielschichtiges, reiches literarisches Schaffen, das — eng verbunden mit der sozialistischen Weltliteratur — eindrucksvoll Zeugnis ablegt von einem hohen gesellschaftlichen Verantwortungsbewußtsein und produktiv kritischen Engagement:

»Sieh um Dich und vergiß nicht: Du sollst ein treuer Sohn deiner Zeit sein«. Dieser Forderung des ungarischen Renaissancedichters Janus Pannonius hat sich die Literatur Ungarns durch die Jahrhunderte bis heute gestellt.

Literatur Ungarns

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