„Eingeschmolzen in Józsefs Dichtung sind die entscheidenden poetischen Bewegungen der Moderne: Man findet natürlich den Einfluß Adys, den er ganz früh gelesen hatte, aber auch Baudelaire und Poe, die französischen Surrealisten so gut wie Majakowski und ebenso Becher, Weinert, Brecht“ — so Stephan Hermlin über einen Schriftsteller, dessen Verse in Ungarn die Schuljugend weiß; hierzuland gibt es nur Kenner, die dann aber auch, Hermlins Worte bezeugen es, Liebende sind. Ein ungarischer Literaturwissenschaftler legt die Gründe dieser Liebe frei: erzählt das Leben eines Menschen, der vom Plebejer zum Sozialisten wurde und dessen Verse von Herkunft und Hoffnung sagen. In Nachdichtungen von Franz Fühmann, Heinz Kahlau und Martin Bischoff werden sie vorgestellt.
1980 beginge Attila József seinen 75. Geburtstag. Wir ehren ihn mit diesem Buch.

Attila József
11.4.1905 - 3.12.1937
Ungarischer Dichter

Zeichnung von Ferenc Erdelyi

Attila József

Impressum:
Martin Bischoff
Staufenbergstr. 26
D-37449 Zorge

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