„Der Dichter muß Spuren hinterlassen, keine Beweise.“
                                                                     R
ené Char

Dieses Wort des französischen Dichters läßt uns an jenes vielgenannte des hl.. Paulus denken, das von Theoretikern und Dichtern selbst immer wieder einmal aufgenommen wird als eines, das Dichtung gut charakterisiert:

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort“ (1 Kor 13,12).

Lassen wir uns von den Worten des Apostels und des Dichters anregen, miteinander ein wenig dem Gelesenen
n a c hzudenken. Denn Beschäftigung mit Dichtung, mit Kunst überhaupt, ist ein »Tun für die Nachdenklichen«.

Wer Gedichte nur als Stimmungs- und Gefühlssache im sentimentalen Sinn ansieht, als einen Zierrat, wer sie lediglich benutzt als eine Art dekorativen Zubehörs für traulich- besinnliche oder feierliche Stunden, der kann ihr nicht gerecht werden, dieser anderen Weise menschlicher Erkenntnis.

(Elisabeth Antkowiak)

 

mein Wort mein Glück mein Weinen

Impressum:
Martin Bischoff
Staufenbergstr. 26
D-37449 Zorge

Mail an Martin Bischoff